Christoph Marti

Juni 4, 2021 / admin“For me, people are the most exciting motif” Christoph Marti

Five years ago, I took my first steps into photography. At the beginning, this was just a simple hobby next to my work in the kitchen; but has quickly developed into a professional business. After just over a year and starting with a Paris assignment, I can now count over 90 magazine publications to my portfolio, as well as the experience of 2500 photo shoots.

With the combination of traveling and photography, a dream has come true for me. There is nothing better than working internationally with interesting people from all walks of life and seeing the grateful face of a satisfied client. Since I did not train as a photographer myself, it fills me with pride every week to pass on my know-how to photographers who, like me, want to create their own style in photography.

The French photographer Henri Cartier-Bresson once said, “A good photograph is one that you look at for more than a second.” I would add: A good photograph is one that puts a past moment in a new light. That’s why you look at it for longer than a second. For me, photography is a gateway to the past. When we look at a picture, we don’t just see it as a reflection of a moment. We recognize more in it. We invent stories that could be behind the picture or remember those we associate with it. Memory and invention never correspond to the complexity of the moment. This imperfection allows the viewer to fill the photograph with his or her own thoughts. And so something that has not yet existed is created. A new idea of the past emerges. This is what fascinates me about photography.

For me, people are the most exciting motif. Every face tells its own story and with successful portrait photography it is possible to capture excerpts from these stories in an expressive portrait. Although it is not always possible in terms of time, I seek a 30-minute conversation before each photo shoot to feel the person I am photographing and to build a relationship of trust. Since I work mostly with female models, such a relationship of trust is important to me in order to put them in the best light and convey the message that the client wants.

For about a year, I am in the happy position that customers no longer come to me with an exact idea, but give me a free hand to realize in my style photos. Such trust confirms my work and shows me to address people with my style and to do something right.

Whether it’s for a prestigious magazine or a private client, I like to stay true to my style and am very reluctant to pretend. I like it when clients want to come to me because they can identify with my style.


Vor fünf Jahren, habe ich die ersten Schritte in die Fotografie gewagt. Zu Beginn war dies nur ein einfaches Hobby neben meiner Arbeit in der Küche; hat sich jedoch schnell zu einem professionellen Geschäft entwickelt. Nach gut einem Jahr und dem Startschuss mit einem Pariser Auftrag, darf ich nun über 90 Magazin Publikationen zu meinem Portfolio zählen, wie auch die Erfahrung mit 2500 Fotoshootings.  

Mit der Kombination vom Reisen und Fotografieren, hat sich für mich ein Traum erfüllt. Es gibt nichts schöneres, als die internationale Arbeit mit interessanten Personen aus allen Bereichen und das dankbare Gesicht des zufriedenen Kunden zu sehen. Da ich selbst keine Ausbildung zum Fotografen gemacht habe, erfüllt es mich jede Woche erneut mit Stolz, mein know-how an Fotografen weiterzugeben, welche wie ich, einen eigenen Stil in der Fotografie erschaffen wollen.

Der französische Fotograf Henri Cartier-Bresson sagte einst: «Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.» Ich würde anfügen: Ein gutes Foto ist ein Foto, das einen vergangenen Moment in ein neues Licht rückt. Deshalb schaut man darauf länger als eine Sekunde. Für mich ist die Fotografie ein Tor zur Vergangenheit. Betrachten wir ein Bild, betrachten wir es nicht nur als Abbild eines Moments. Wir erkennen darin mehr. Wir erfinden Geschichten, die hinter dem Bild stecken könnten oder erinnern uns an diejenigen, die wir mit ihm verbinden. Erinnerung und Erfindung entsprechen dabei nie der Komplexität des Moments. Diese Unvollkommenheit ermöglicht es dem Betrachter, das Foto mit eigenen Gedanken zu füllen. Und so entsteht etwas noch nicht Dagewesenes. Es entsteht eine neue Idee von Vergangenheit. Das ist, was mich an der Fotografie fasziniert.

Für mich sind Menschen das spannendste Motiv. Jedes Gesicht erzählt seine eigene Geschichte und mit gelungener Portraitfotografie gelingt es, Auszüge aus diesen Geschichten in einem ausdrucksstarken Portrait festzuhalten. Obwohl es zeitlich nicht immer möglich ist, suche ich vor jedem Fotoshooting ein ca. 30 Minütiges Gespräch, um die Person welche ich fotografiere zu spüren und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Da ich im grössten Teil mit weiblichen Models arbeite, ist mir ein solches Vertrauensverhältnis wichtig, um dieses ins beste Licht zu Rücken und die Nachricht zu übermitteln, welche der Kunde möchte. 

Seit gut einem Jahr, bin ich in der Glücklichen Position, dass Kunden nicht mehr mit einer genauen Vorstellung zu mir kommen, sondern mir eine freie Hand lassen um in meinem Stil Fotos zu realisieren. Ein solches Vertrauen bestätigt meine Arbeit und zeigt mir, mit meinem Stil die Menschen anzusprechen und etwas richtig zu machen. 

Egal ob für ein renommiertes Magazin oder einen privaten Kunden – ich möchte meinem Stil treu bleiben und verstelle mich nur sehr ungern. Ich mag es, wenn Kunden zu mir wollen, da sie sich mit meiner Stilistik identifizieren können. 

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