Christoph Marti

September 4, 2021 / adminDie verschiedenen Aesthetics

Christoph Marti mit seiner Mittelformatkamera von Phase One.

Wie viele von Ihnen wissen, arbeite ich, Christoph Marti mit verschiedenen Ästhetiken. Ich werde oft gefragt, ob ich auch Farbfotos mache, und meine Antwort ist natürlich ein klares “JA!”. Der Teil meiner Arbeit, für den mich die Leute kennen, ist natürlich monochrom. Ich nenne diese Art von Fotos meine Hauptästhetik. Natürlich ist das nicht meine gesamte Arbeit. Neben der Porträt- und Kunstfotografie arbeite ich auch in der Unternehmens-, Geschäfts-, Produkt- und Architekturfotografie. In all diesen Bereichen arbeitet man mit unterschiedlichen Bildsprachen. Wenn ich Food-Fotografie realisiere, dann ist das Bild in der Regel farbig – das macht natürlich Sinn, weil man bei Lebensmitteln mit den Farben arbeiten muss.

As many of you know, I (Christoph Marti) work with different aesthetics. I am asked a lot if I also shoot color photos and my answer is of course a clear “YES!”. The part of my work that people know me for are of course monochrome. I call this style of photos my Main Aesthetics. Of course, this is not my complete work. Besides portrait and fine art photography, I also work in corporate, business, product and architectural photography. In all these areas, you work with different visual languages. When I realize food photography, then the image is usually colored – this makes sense, of course, because you have to work with the colors in food.

 

 

Bei der Arbeit am Set mit von Christoph Marti mit Valentina und Papis Loveday.

Mein Wiedererkennungswert liegt jedoch bei meinen monochromen Arbeiten. Ich vergleiche immer das Modell mit dem Fotografen. Ein Model, wie eine Schauspielerin, muss sich auf die verschiedenen Bildstile des Fotografen einlassen und braucht eigentlich keinen Wiedererkennungswert. Beim Fotografen ist das natürlich genau anders: Man muss einen Stil kreieren, an dem man erkennen kann, von welchem Fotografen dieses Foto ist.

However, my recognition value lies with my monochrome works. I always compare the model with the photographer. A model, like an actress, has to get involved with the different image styles of the photographer and doesn’t really need a recognition value. With the photographer, of course, it’s exactly different: you have to create a style in which you can recognize which photographer this photo is from.

Sie sind Fotograf, dann müssen Sie unbedingt Ihren eigenen Stil finden. Es gibt so viele Fotografen auf der ganzen Welt – da ist es schwer, mit einem Stil bekannt zu werden, den schon alle machen. Natürlich ist die Schwarzweißfotografie keine neue Entwicklung, aber man kann meinen Fingerabdruck in meinen Modellen und in der Kombination des Bildstils erkennen.

You’re a photograher, then you definitely need to find your own style. There are so many photographers all over the world – it’s hard to become known with a style that everyone is already doing. Of course, monochrome photography is not a new development: but you can see my fingerprint in my models and the combination of the image style.

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